Aujourd'hui: Le vernis n'a que huit microns de réserve. Voir les polish

Du blog: À quelle fréquence polir sans user le vernis. Lire le guide

Météo: Trois jours secs d'affilée à partir de dimanche. Protection

Maintenant: La résine durcit dans le vernis en deux jours. Prélavage

Best-seller: Koch-Chemie Vorreiniger B "Vb" dissout la résine. Voir

Nouveau: NIGRIN "Alu Monster" vire au rouge sur la poussière. Voir

Déstockage: INNOVACAR s'arrête, jusqu'à épuisement. Voir la marque

Instagram: Aujourd'hui le résultat main contre machine. Nous suivre

Conseil: Polir trop souvent, c'est quand? Demandez-nous. Ouvrir le chat

Service client: Livraison et retours dans l'aide. Centre d'aide

Protection acheteur: Vrais avis sur Trusted Shops. Lire les avis

Pour les pros: Detailing1 PRO facture hors taxes. En savoir plus

Rückfetter von COLOURLOCK

(1 produits)
Rückfetter von COLOURLOCK bereiten trockenes, sprödes Leder auf Reparatur und Färbung vor: COLOURLOCK "Licker Oil" legt die Fettung zurück zwischen die ausgetrockneten Kollagenfasern, macht hartes Leder wieder biegsam und ist wasserlöslich eingestellt, damit Haftvermittler und Lederfarbe danach halten. Erhältlich in 250 ml für einzelne Flächen und als 1000 ml / 1 Liter für Aufbereiter und Sattler.

Voir en

  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Licker Oil" nourrissant pour préparer le cuir avant réparation professionnelle

    Re-greaser for optimal repair preparation on dry leather

    En stock (5× 1000 ml / 1 liter · 2× 250ml)
    De $34.91 $36.45
    Inhalt: 250mlPrix unitaire ($139.64 / l)
    Voir les détails
  • Leder rückfetten mit COLOURLOCK, bevor Füllstoff und Farbe darauf kommen

    Was macht ein Rückfetter mit Leder? Er legt das Fett zwischen die ausgetrockneten Fasern zurück, das die Gerberei einmal dort eingebracht hat, und macht sprödes Leder wieder biegsam. COLOURLOCK "Licker Oil" ist dabei wasserlöslich eingestellt — die Vorstufe zu Kleber, Füllstoff und Lederfarbe, nicht die Pflege danach.


    Rückfetter von COLOURLOCK gehören zur Lederreparatur, nicht zur Lederpflege: Sie bringen die Fettung zurück, die jedes Leder in der Gerberei bekommt und über die Jahre verliert. COLOURLOCK "Licker Oil" macht hartes, trockenes Leder wieder beweglich, damit es die Bearbeitung überhaupt aushält und Kleber, Füllstoff und Farbe darauf haften. Hinter der Marke steht der Lederspezialist, der seit 1995 als Lederzentrum Sattler und Aufbereiter beliefert und heute zu Koch-Chemie gehört.

    • Rückfetten ist Gerberei-Arbeit, keine Pflege. In der Gerberei legt die Fettung einen hauchdünnen Fettfilm um jede Kollagenfaser, damit die Fasern beim Trocknen nicht miteinander verkleben. Genau dieser Film wandert über die Jahre aus dem Leder heraus. Der Rückfetter bringt ihn zurück, bei sehr trockenem Leder in zwei bis drei dünnen Durchgängen.
    • Wasserlöslich, damit die Farbe später greift. COLOURLOCK "Licker Oil" ist wasserlöslich formuliert und ausdrücklich dafür gemacht, dass danach gefärbt wird. Pflege- und Imprägnieröle bauen dagegen die wasserabweisende Schicht auf, an der eine wasserbasierte Lederfarbe anschließend abrutscht. Heißt für dich: Nach dem Rückfetten steht Grundierung und Farbaufbau nichts im Weg.
    • Zwei Gebinde für zwei Arbeitsweisen. Die 250 ml reichen für den einzelnen Oldtimer-Sitz, die Sattelfläche oder das Sofa-Panel, an dem du über mehrere Abende arbeitest. Die Größe 1000 ml / 1 Liter gehört zu Aufbereitern und Sattlern, die eine komplette Sitzgarnitur in einem Durchgang vorbereiten.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler beim Rückfetten ist der Griff zum Hausmittel. Kokosöl, Ballistol und WD-40 stehen in jedem zweiten Forenthread, und in der Beratung bekommen wir regelmäßig Fotos von Oldtimer-Sitzen, die damit behandelt wurden: Die Fette ziehen ungleichmäßig ein, dunkeln fleckig nach und hinterlassen einen Film, den später weder Haftvermittler noch Lederfarbe überbrücken. Aus so einem Sitz wird erst ein Entfettungsfall, bevor die eigentliche Reparatur überhaupt beginnt. Arbeite stattdessen in dieser Reihenfolge: reinigen, vollständig durchtrocknen lassen, dann wenige Tropfen Rückfetter auf ein weiches Tuch geben und kreisend über die ganze Fläche verteilen — nicht nur auf die harte Stelle.


    Rückfetten holt nach, was die Gerberei ins Leder gelegt hat

    Leder ist weich, weil in der Gerberei ein Fettfilm um jede einzelne Faser gelegt wird. Rückfetten heißt nichts anderes, als diesen Film am gealterten Leder zu erneuern.

    Der Arbeitsschritt heißt in der Lederherstellung Fettung. Die Fettungsmittel umhüllen die Kollagenfasern mit einem dünnen Fettfilm, damit sie beim Trocknen nicht miteinander verkleben, sondern gegeneinander verschiebbar bleiben — man kann sich das wie Öl zwischen zwei Bauteilen vorstellen, die sonst festgehen würden. Übersetzt: Ohne diesen Schritt käme aus der Gerberei keine weiche Haut, sondern eine harte Platte. Genau deshalb ist Geschmeidigkeit beim Leder kein Pflegeergebnis, sondern eine Materialeigenschaft, die man erhalten oder wiederherstellen kann.

    Der Fachbegriff für ein wasserverdünnbares Fettungsmittel lautet in der Lederbranche Licker. Daher der Produktname: COLOURLOCK "Licker Oil" ist kein Pflegeöl mit klingendem Namen, sondern ein Produkt aus der Logik der Lederherstellung, das im Aufbereitungsbetrieb dieselbe Aufgabe übernimmt wie das Fettungsbad in der Gerberei.

    Verloren geht der Film nicht an einem Tag. Sonne, Heizungsluft, Klimaanlage und jeder Reiniger, dem keine Rückfettung folgt, ziehen ihn Stück für Stück heraus. Am Auto trifft es zuerst die Flächen mit der meisten Wärme und Reibung: Fahrersitzwange, Einstiegskante, Lenkradkranz, Armauflage. An Möbeln sind es Armlehnen und Vorderkanten, an Sätteln der Sitzbereich. Das Leder wird dort erst stumpf, dann steif, dann knackt es beim Biegen.

    Als eigene Produktgruppe steht der Rückfetter deshalb bewusst vor der Reparatur und nicht neben der Pflege. Er verschönert nichts, er stellt eine mechanische Eigenschaft wieder her — Beweglichkeit. Alles, was danach kommt, setzt diese Beweglichkeit voraus.

    Sprödes Leder trägt keine Reparatur

    Ein Füllstoff bleibt elastisch, ein Kleber bleibt flexibel, eine Lederfarbe bleibt dehnbar. Wenn das Leder darunter hart ist, arbeitet nur noch eine Seite mit.

    Der Ablauf ist immer derselbe. Du steigst ein, die Sitzwange wird gestaucht, das Reparaturmaterial gibt nach — und die spröde Faserstruktur daneben tut es nicht. Die Bewegung sammelt sich an der Kante zwischen alt und neu, und dort reißt es auf. Nicht am Füllstoff, sondern am Übergang. Wer die Fasern vorher zurückfettet, verteilt die Bewegung wieder über die ganze Fläche, statt sie an einer Naht zu bündeln.

    Genau dieses Muster beschreiben Betroffene in den einschlägigen Foren, ohne die Ursache zu benennen: Die Sitzwange wurde chemisch behandelt und nachgefärbt, nach ein paar Wochen Ein- und Aussteigen blätterte alles wieder ab. In der Beratung sehen wir bei Detailing1 dieselbe Reihenfolge immer wieder — repariert wurde sorgfältig, vorbereitet wurde gar nicht.

    Dazu kommt der Schaden, der während der Arbeit entsteht. Sprödes Leder reißt beim Ausrichten, beim Andrücken einer Hinterklebung, beim Schleifen des getrockneten Füllstoffs. Aus einem Riss von drei Zentimetern wird beim Aufspannen einer von sechs. Rückfetten senkt dieses Risiko, bevor du das erste Werkzeug ansetzt.

    Und es entscheidet über den Zeitpunkt, an dem Reparatur überhaupt noch sinnvoll ist. Solange die Fasern nur trocken sind, lassen sie sich zurückholen. Sind sie gebrochen, ist das Leder an dieser Stelle mechanisch fertig — dann geht es nicht mehr um Vorbehandlung, sondern um Ersatz durch den Sattler. Der Rückfetter arbeitet im Fenster davor, und dieses Fenster schließt sich mit jedem trockenen Sommer ein Stück weiter.

    Wasserlöslich ist der Unterschied zwischen Rückfetter und Lederöl

    Rückfetter, Weichmacher und Pflegeöl fetten alle drei die Faser. Nur eines der drei ist dafür gemacht, dass danach Grundierung und Lederfarbe darauf kommen.

    COLOURLOCK "Licker Oil" ist wasserlöslich eingestellt und deshalb für die anschließende Färbung geeignet. Das ist keine Feinheit, sondern der entscheidende Punkt: Die Lederfarben und Haftvermittler dieser Systemwelt sind wasserbasierte Dispersionen. Sie brauchen einen Untergrund, den Wasser noch benetzen kann. Ein fett- oder wachsbasiertes Öl baut genau die wasserabweisende Schicht auf, an der solche Farbe abperlt, verrutscht oder nach dem Trocknen klebrig bleibt.

    Ein Pflegeöl verfolgt deshalb ein anderes Ziel. Die Pflege für verhärtetes Leder mit COLOURLOCK "Elephant Leather Oil" macht ein trockenes Leder geschmeidig, das so bleiben soll, wie es ist: ein Motorradsattel, ein Gürtel, eine alte Tasche. Dort ist der fettige Abschluss erwünscht, weil danach nichts mehr folgt. Vor einer Färbung wäre er ein Hindernis.

    Der Weichmacher COLOURLOCK "Old Leather Softener" wiederum greift tiefer und langsamer als der Rückfetter. Er ist die Antwort auf brettharte Oldtimer-Sitze, die über Stunden einziehen lassen und mehrere Durchgänge im Abstand von rund 24 Stunden brauchen, bis sich das Leder ohne Knacken biegen lässt. Bei uns landen regelmäßig Anfragen von Leuten, die genau dieses Extrem vor sich haben und zum Rückfetter greifen wollen — dort ist der Weichmacher der erste Schritt und der Rückfetter der zweite.

    Als Wenn-dann-Logik: Wenn das Leder trocken und steif ist und danach gefärbt oder gefüllt wird, nimmst du den Rückfetter. Wenn es bretthart ist und sich kaum biegen lässt, beginnst du mit dem Weichmacher. Wenn du nichts weiter vorhast, als ein trockenes Leder wieder geschmeidig zu bekommen, reicht das Pflegeöl.

    Erst entfetten, dann rückfetten, dann grundieren

    Die Reihenfolge klingt widersprüchlich und ist es nicht: Entfettet wird die Oberfläche, rückgefettet wird die Faser darunter — zwei verschiedene Ebenen im selben Stück Leder.

    Am Anfang steht die Reinigung. Hautfett, Kosmetik, Jeansabrieb und alte Pflegereste liegen als Film auf der Zurichtung, und jedes Produkt, das du darüber gibst, arbeitet gegen diesen Film statt gegen das Leder. Für pigmentierte Glattleder übernimmt das ein Lederreiniger in der zum Verschmutzungsgrad passenden Stärke.

    Danach folgt das Entfetten. COLOURLOCK "Degreaser" aus der Kategorie Entfetter nimmt weg, was ein Reiniger stehen lässt: eingezogene Silikone, Wachse, Reste alter Pflegeprodukte. Aus der Community kennt man den Effekt in Negativform — wer vor dem Nachfärben nicht sauber entfettet, bekommt eine Fläche, die klebt und auf der die Farbe wandert. Erst wenn die Oberfläche fettfrei ist, weiß der Rückfetter überhaupt, wo er einziehen soll.

    Jetzt kommt COLOURLOCK "Licker Oil" auf die trockene, saubere Fläche. Es zieht in die Faserzwischenräume ein, nicht in die Deckschicht. Das Leder wird spürbar weicher, die Oberfläche bleibt aufnahmefähig. Bei stark ausgetrocknetem Leder wiederholst du den Auftrag, statt beim ersten Mal mehr Produkt zu nehmen.

    Erst danach beginnt der eigentliche Aufbau. Die Leder-Grundierung mit COLOURLOCK "Leather Primer" schafft die Haftbrücke zwischen Untergrund und Farbe, die Füllstoffe und Spachtel schließen Risse und Fehlstellen zu einer planen Fläche, und ganz am Ende decken die Lederfarben den Übergang ab. Jeder dieser Schritte setzt voraus, dass das Leder darunter mitgeht.

    Dünn auftragen, Zeit geben und wissen, wo der Rückfetter aufhört

    Wenige Tropfen auf ein weiches Tuch, kreisend und gleichmäßig über die ganze Fläche einarbeiten, einziehen lassen, bei sehr trockenem Leder wiederholen. Mehr ist es nicht.

    Zwei Dinge werden dabei regelmäßig falsch gemacht. Das erste ist der punktuelle Auftrag nur auf die harte Stelle: Das gibt einen sichtbaren Rand, weil die behandelte Fläche anders reflektiert als die unbehandelte. Arbeite immer bis zur nächsten Naht, das Leder-Panel als Ganzes. Das zweite ist der Auftrag auf feuchtes Leder — nach einer Nassreinigung sitzt Wasser in den Fasern, und die nehmen dann Wasser statt Fett auf. Lass die Fläche vorher vollständig durchtrocknen, im Zweifel über Nacht.

    Vor der ersten Fläche gehört ein Test an eine verdeckte Stelle, etwa unter den Sitz oder an die Rückseite einer Sofalehne. Der Rückfetter dunkelt weniger nach als klassische Öle, ganz farbneutral ist er nicht. Auf einem hellen Beige-Leder haben wir genau deshalb schon einen sichtbaren Tonunterschied gesehen — dort lohnt es sich, die ganze Fläche gleichmäßig zu behandeln, statt nur die trockene Ecke.

    Die klare Grenze ist das Substrat. Der Rückfetter gehört auf pigmentierte, oberflächengefärbte Glattleder und auf viele Sattel- und Möbelleder. Offenporige Anilinleder, Nubuk und Wildleder sind ausdrücklich kein Einsatzgebiet: Sie saugen jede Fettung ungebremst ein. Wir haben das an einem Anilin-Reststück ausprobiert — die Stelle zog sofort dunkel an und ist so geblieben. Für offenporige Leder führt der Weg über eine eigene, filmlose Pflege statt über Rückfettung.

    Und der Rückfetter ist kein Reparaturmittel. Er füllt keinen Riss, ersetzt keine Hinterklebung, deckt keine Farbfehlstelle ab und hält keine verschlissene Sitzwange auf. Er verhindert auch keinen neuen Verschleiß an der Einstiegskante — dafür ist die Belastung dort schlicht zu hoch. Was er leistet, ist eine Sache: Er bringt das Leder in einen Zustand, in dem sich alles Weitere überhaupt lohnt.

    Wann dein Leder einen Rückfetter braucht und wann nicht

    Der Test dauert fünf Sekunden. Drücke eine unauffällige Stelle mit dem Daumen ein, lass wieder los und beobachte, wie schnell das Leder zurückkommt.

    Federt es weich zurück und bildet keine bleibenden Knicke, ist die Fettung intakt — dann brauchst du keinen Rückfetter, sondern Reinigung und Pflege im normalen Rhythmus. Bleiben scharfe Falten stehen, fühlt sich die Fläche papierartig an oder knackt sie beim Biegen, sind die Fasern trocken. Genau dort setzt COLOURLOCK "Licker Oil" an. Knackt es laut und lässt sich das Leder kaum bewegen, beginnst du eine Stufe früher beim Weichmacher.

    Die zweite Frage ist, was danach passiert. Wenn du reparieren oder färben willst, ist der Rückfetter Pflichtprogramm und die Leder-Grundierung der nächste Schritt. Wenn du nur ein trockenes Leder retten willst, ohne es anzufassen, ist ein Pflegeöl die einfachere Antwort. Beides ist legitim, nur eben nicht dasselbe Produkt.

    Für Aufbereiter, Sattler und Polstereien beantwortet sich die Frage ohnehin über die Menge. Wer regelmäßig Leder-Interieurs aufarbeitet, arbeitet mit der Größe 1000 ml / 1 Liter und hat damit die Vorbehandlung im Bestand, bevor der erste Kunde damit ankommt. Für das eigene Fahrzeug, den Oldtimer im Winterlager oder das Ledersofa reichen die 250 ml über Jahre.

    Der Gedanke, der die ganze Kategorie trägt: Eine Lederreparatur scheitert selten am Können und fast immer an der Vorbereitung. Der Rückfetter kostet dich eine halbe Stunde und eine Nacht Trockenzeit — und entscheidet darüber, ob deine Arbeit den nächsten Winter übersteht oder beim übernächsten Einsteigen an derselben Kante wieder aufreißt.

    Zurück zu Vorbehandlung & Ausbesserung von COLOURLOCK

    Trop de choix dans Rückfetter von COLOURLOCK ? Faites-vous aider :