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Daniel von Detailing1 |
Koch-Chemie
Green Star "Gs" Universele Reiniger
Hochalkalischer APC-Konzentrat für Werkstatt, Motorraum und Hebebühne
Koch-Chemie
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Gebruiksklare pH-neutrale allesreiniger voor het interieur
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Was ist ein Allzweckreiniger fürs Auto? Ein Tensid-Konzentrat, das je nach Verdünnung vom Motorraum bis zur Türverkleidung arbeitet. Ein Kanister, vier Dosierstufen, ein Dutzend Aufgaben. Bei Detailing1 stehen alkalische Konzentrate und gebrauchsfertige Sprühflaschen nebeneinander im Sortiment.
Allzweckreiniger fürs Auto, in der Szene APC für All Purpose Cleaner, sind alkalische Tensid-Konzentrate, die organische Verschmutzung verseifen und in Schwebe halten, bis du sie abspülst. Sie ersetzen keinen Spezialreiniger für Felgen, Lack oder Leder. Sie decken das breite Mittelfeld ab, für das sonst drei Flaschen im Regal stehen, und die Verdünnung entscheidet, wie hart sie zupacken.
Praxistipp von Detailing1: Bei uns landen die meisten Rückfragen zu Allzweckreinigern nicht beim Produkt, sondern bei der Dosierung. Wer ein Konzentrat zu stark ansetzt, in der Annahme dass mehr Wirkstoff mehr Sauberkeit bedeutet, bekommt zwei Probleme auf einmal. Die Lösung trocknet schneller an, als sie wirkt, und hinterlässt auf lackierten Abdeckungen helle Alkaliränder, die sich nur noch polieren lassen. Und die überschüssigen Tenside bleiben auf der Fläche liegen, ziehen Feuchtigkeit aus der Luft und binden damit neuen Staub. Fang immer eine Stufe schwächer an, als du denkst, arbeite auf kalter Fläche und spüle gründlich nach. Nachlegen kostet drei Minuten. Ein angegriffenes Bauteil kostet das Bauteil.
APC steht für All Purpose Cleaner, und der Name ist ehrlicher, als er klingt. Ein Produkt arbeitet an zwanzig Stellen im Fahrzeug, weil du seine Stärke vor jedem Einsatz selbst einstellst.
Die Basis sind Tenside und Alkali-Builder. Alkalien verseifen Fett und Öl, machen sie also wasserlöslich, und die Tenside legen sich als Hülle um den gelösten Schmutz, damit er in der Flotte schwebt statt wieder anzutrocknen. Merkst du daran, dass der Dreck beim Abspülen abläuft, statt sich über die Fläche zu verschmieren.
Der pH-Wert sagt, wie kräftig diese Verseifung ausfällt. Der Koch-Chemie Green Star „Gs" liegt im Konzentrat bei pH 12,5 bis 13, also am oberen Ende dessen, was auf Fahrzeugmaterial überhaupt vertretbar ist. Auf 1:50 verdünnt landet dieselbe Chemie in einem Bereich, in dem du damit die Ablage im Kofferraum abwischst.
Genau hier liegt der Unterschied zu jedem gebrauchsfertigen Reiniger. Der ist ab Werk auf eine Aufgabe eingestellt und lässt sich nach oben wie nach unten nicht mehr verstellen. Beim Konzentrat entscheidet der Messbecher, ob daraus ein Motorraumreiniger oder ein sanftes Wischwasser für die Mittelkonsole wird.
Wirtschaftlich rechnet sich das schnell. Ein Liter Konzentrat ergibt bei mittlerer Verdünnung zehn Liter Gebrauchslösung, bei 1:50 sogar deutlich mehr. Wer den Kanister als Jahresvorrat denkt statt als Flasche für den nächsten Samstag, verschiebt die Rechnung komplett.
Ein Detail, das im Regal niemand sieht: Gute Konzentrate tragen einen Aluminium-Korrosionsinhibitor in der Rezeptur, ein Additiv, das sich als hauchdünne Schutzlage auf unlackiertes Metall legt. Der Green Star hat ihn, und er ist der Grund, warum das Konzentrat verdünnt auf lackierten Alu-Teilen läuft, die es pur angreifen würde.
Vier Zahlen decken fast alles ab, was am Fahrzeug zu reinigen ist. 1:5, 1:10, 1:20 und 1:50, und jede Stufe hat ihren festen Ort im Ablauf.
1:5 ist die grobe Stufe. Verölter Bodenbelag, ein Motorraum, den seit Jahren niemand angefasst hat, Unterbodenbereiche mit eingezogenem Straßenfilm. Hier geht es um Fettmengen, an denen eine mildere Lösung nur den Glanz nimmt und den Film stehen lässt.
1:10 ist die meistgenutzte Stufe. Motorraum in normalem Zustand, Insektenpanzer auf Front und Spiegeln, Radhäuser, Felgen als Vorreiniger vor dem eigentlichen Felgenreiniger. Beim GYEON Q²M APC ist 1:10 dagegen die Empfehlung für Innenraum und Textil, weil dieses Konzentrat anders aufgebaut ist. Zwei Hersteller, zwei Skalen. Es gilt die Zahl auf dem Etikett, nicht die aus dem Forum.
1:20 ist die Stufe für Außenkunststoff, Gummidichtungen und Schweller. Dort sitzt Straßenfilm statt Fett, und die Materialien reagieren empfindlicher. Weichmacher wandern bei jedem zu scharfen Durchgang ein Stück nach außen, und was einmal spröde geworden ist, kommt nicht zurück.
1:50 ist die Unterhaltsstufe. Türeinstiege, Ablagen, Kofferraumwanne, Gummimatten. Die Lösung fühlt sich fast wie Wasser an, und genau das soll sie. Sie nimmt Staub und leichten Fettfilm mit, ohne dass du hinterher ein zweites Mal mit klarem Wasser nacharbeiten musst.
Ein Rechenbeispiel macht die Leiter greifbar. Ein Liter Konzentrat ergibt bei 1:10 zehn Liter Gebrauchslösung, bei 1:50 sind es einundfünfzig. Eine 500-ml-Sprühflasche für die Innenraumrunde verbraucht davon rund zehn Milliliter. Wer mit dem Messbecher statt nach Gefühl arbeitet, merkt nach der ersten Saison, wie wenig vom Gebinde tatsächlich verschwunden ist.
Zwei Handgriffe entscheiden über das Ergebnis der Mischung. Erst Wasser in die Flasche, dann Konzentrat, sonst schäumt dir der Ansatz beim Auffüllen über. Und die fertige Lösung verbrauchst du innerhalb von 24 Stunden, weil die Tensidwirkung im verdünnten Zustand nachlässt. Mische deshalb nur an, was du in dieser Runde auch wegarbeitest.
Drei Materialien im Fahrzeug vertragen einen alkalischen Allzweckreiniger nicht, unabhängig von der Verdünnung. Eloxiertes Aluminium, pigmentiertes Leder und beschichtete Displays.
Eloxiertes Alu trägt eine künstlich erzeugte Oxidschicht, die das Metall schützt und die Farbe hält. Alkalien lösen genau diese Schicht an. Das Ergebnis siehst du sofort: matte, weißlich-fleckige Stellen an Zierleisten, Dachreling oder Pedalauflagen, die sich nicht mehr wegpolieren lassen. Der Korrosionsinhibitor im Konzentrat schützt lackiertes Alu, kein eloxiertes.
Fahrzeugleder trägt eine pigmentierte Deckschicht, also eine dünne Farb- und Schutzlage auf der Haut. Tenside greifen sie an, und du merkst es daran, dass das Tuch Farbe annimmt. Danach ist die Stelle offenporig und nimmt jeden weiteren Schmutz tiefer auf. Für Innenraumflächen mit Deckschicht gehören pH-eingestellte Produkte aus Innenraumreiniger in die Hand.
Displays und Antireflex-Flächen sind der dritte Fall. Die Beschichtung ist wenige Mikrometer dünn und reagiert auf Alkalien wie auf Alkohol. Einmal angelöst, bleibt ein milchiger Schleier, der im Gegenlicht bei jeder Fahrt sichtbar ist. Hier gehört ein pH-neutrales Produkt hin, und der Sprühnebel gehört aufs Tuch, nicht auf das Bauteil.
Zwei weitere Grenzen kommen aus dem Alltag. Keramikversiegelungen auf Lack verlieren bei alkalischem Kontakt einen Teil ihrer Abperlwirkung, deshalb bleibt der Allzweckreiniger von versiegelten Flächen weg. Und warme Flächen ab etwa 40 Grad lassen die Lösung antrocknen, bevor sie wirkt. Zurück bleiben Kalkränder auf lackierten Abdeckungen.
Was ein Allzweckreiniger schlicht nicht löst, ist alles Nicht-Wasserlösliche. Teer, Baumharz und Klebstoffreste von Folien oder Emblemen sitzen chemisch anders und brauchen ein Lösemittel. Der Soft99 New Pitch Cleaner Vorreiniger deckt genau diesen Bereich ab, die weiteren Sonderfälle stehen unter Spezialreiniger.
Der Ablauf ist bei jedem Allzweckreiniger derselbe, und die Reihenfolge wiegt schwerer als die Produktwahl. Wer sie einhält, kommt regelmäßig mit einer schwächeren Verdünnung aus, als er erwartet hat.
Fläche kalt und im Schatten. Ein Motorblock nach der Fahrt, ein Blech in der Mittagssonne oder eine Felge nach der Autobahnetappe tragen genug Restwärme, um die Lösung antrocknen zu lassen. Angetrocknete Alkalilösung reinigt nicht mehr, sie hinterlässt nur noch Ränder.
Von unten nach oben sprühen, von oben nach unten abspülen. Läuft die Lösung über eine noch trockene Fläche, zieht sie dort einen Schleier, der später als Streifen stehen bleibt. Der umgekehrte Weg beim Spülen nimmt den gelösten Schmutz mit nach unten und aus dem Fahrzeug heraus.
Die Einwirkzeit liegt bei zwei bis drei Minuten, nicht länger. In dieser Zeit ist die Verseifung abgeschlossen. Alles darüber bringt keine zusätzliche Wirkung und erhöht nur das Risiko, dass die Fläche antrocknet. Ein Schaumsprüher hält die Lösung länger stehen als eine Handpumpe und verteilt sie gleichmäßiger über große Flächen.
Mechanik ergänzt die Chemie, sie ersetzt sie nicht. Ein weicher Pinsel arbeitet den Schaum in genarbte Kunststoffe und in Dichtungsfalze, wo ein flaches Tuch darüber hinwegfährt. Bleibt nach dem Wischen ein grauer Schleier stehen, fehlt fast immer diese Mechanik und nicht die Reinigungskraft.
Im Motorraum kommt ein Schritt dazu, der auf keinem Etikett steht. Ansaugung, Steuergeräte und offene Steckverbindungen deckst du vor dem Sprühen ab. Der Reiniger selbst ist dabei selten das Problem, der Wasserstrahl beim Spülen ist es. Arbeite anschließend mit weichem Strahl statt mit Hochdruck, dann bleibt das Wasser dort, wo es hingehört.
Der Schritt, den fast alle überspringen, ist das Nachspülen mit klarem Wasser. Alkalische Rückstände binden Feuchtigkeit aus der Luft und damit neuen Staub, die Fläche ist nach zwei Tagen wieder stumpf. Im Außenbereich hängst du die Wäsche direkt an, die passenden Produkte dafür stehen unter Autowäsche.
Das Sortiment spannt sich vom hochalkalischen Konzentrat über den gebrauchsfertigen Innenraum-Allrounder bis zur Spraydose für Teer und Harz. Vier Hersteller teilen sich die Kategorie, und die Umsatzverteilung ist eindeutig.
Der Koch-Chemie Green Star „Gs" Universalreiniger ist mit klarem Abstand der Umsatzführer dieser Kategorie. Hochalkalisch mit pH 12,5 bis 13, phosphat- und lösungsmittelfrei, mit Aluminium-Korrosionsschutz in der Rezeptur. Die vier Verdünnungsstufen von 1:5 bis 1:50 decken den Bereich ab, für den sonst mehrere Spezialflaschen nebeneinander stehen.
Der Koch-Chemie Allround Surface Cleaner „Asc" Allzweckreiniger ist das Gegenstück aus demselben Haus. Gebrauchsfertig, pH-neutral, ausgelegt auf Kunststoff, Glas, Leder und Displays im Innenraum. Kein Messbecher, keine Mischtabelle, 15 bis 30 Sekunden Einwirkzeit, dann mit dem Mikrofasertuch abnehmen. Er ersetzt den Green Star nicht, er übernimmt dessen Grenzbereich.
Der GYEON Q²M APC Allzweckreiniger geht die Skala anders an. 1:10 für Innenraum und Textil, 1:5 für Gummi und Kunststoff, 1:2 bis unverdünnt für Motorraum und Radhäuser. Wer ohnehin mit Q²M-Produkten arbeitet, bleibt damit im vertrauten Aufbau und mischt die Verdünnungslogik nicht mit einer zweiten Skala.
Der Soft99 New Pitch Cleaner Vorreiniger ist der Sonderfall. Aerosol statt Konzentrat, lösemittelbasiert statt alkalisch, gedacht für Teer, Klebstoffreste, Baumharz und eingetrocknete Insekten. Also für genau die Verschmutzung, an der ein wasserbasierter Allzweckreiniger sauber scheitert.
Was diese Kategorie bewusst nicht abdeckt, sind die Spezialisten. Ein Felgenreiniger mit Eisenlöser arbeitet gezielter am Bremsstaub, ein Lederreiniger ist auf die Deckschicht eingestellt, ein Glasreiniger auf Rückstandsfreiheit. Der Allzweckreiniger ist der Generalist dazwischen, und er ist genau dann die richtige Wahl, wenn du nicht für jede Fläche eine eigene Flasche stehen haben willst.
Welches Produkt passt, hängt an zwei Fragen. Wie oft arbeitest du, und wie empfindlich sind die Flächen, die du vor dir hast. Daraus ergeben sich drei klare Fälle.
Ein Fahrzeug, zwei bis vier Reinigungen im Jahr, überwiegend Innenraum: Der gebrauchsfertige Allround Surface Cleaner „Asc" ist hier die pragmatische Antwort. Der Preisvorteil eines Konzentrats spielt sich bei dieser Menge nicht ein, und angemischte Reste kippst du nach 24 Stunden ohnehin weg.
Mehrere Fahrzeuge, Motorraum, Radhäuser, Insektenfront: Das Konzentrat ist die Antwort. Der Green Star „Gs" deckt bei 1:10 den größten Teil dieser Arbeit ab, und für die Unterhaltsrunde im Innenraum stellst du dieselbe Chemie auf 1:50. Ein Gebinde, das ganze Jahr.
Wer bereits im GYEON-System arbeitet oder ein Konzentrat sucht, das ohne Umdenken auch im Innenraum läuft, fährt mit dem Q²M APC gut. Die Skala ist dort milder angelegt, dafür brauchst du für den groben Außenbereich die unverdünnte Stufe.
Aus unserer Praxis ist die stabilste Aufstellung ein alkalisches Konzentrat plus ein pH-neutrales Fertigprodukt. Das Konzentrat übernimmt alles außen und im Fußraum, das Fertigprodukt alles Beschichtete. Damit musst du an keiner Fläche mehr raten, und das Raten ist bei Allzweckreinigern der teure Teil.
Ein Punkt zum Schluss, weil er häufig untergeht. Ein Allzweckreiniger nimmt weg, er legt nichts auf. Nach jedem Durchgang bleibt die Fläche blank und ungeschützt, bei Gummi und Außenkunststoff heißt das über die Jahre Weichmacherverlust. Plane den Pflegeschritt gleich in dieselbe Runde ein. Die übergeordnete Auswahl aller Reinigungsprodukte findest du unter Reiniger.
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